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Der Antrag fand durchgängig durch alle Fraktionen keine politische Zustimmung – für diesen Standort.
Ein weiterer Beschluss wurde in gleicher Sitzung gefasst, das Projekt Lebenswert weiter zu verfolgen und weitere Standorte für eine Projektrealisierung zu identifizieren.
Dies ist bis dato noch nicht gelungen.
Aus nachhaltigen Gesichtspunkten kann nur ein Standort in Frage kommen, der sich innerhalb der bebauten Stadtgrenzen befindet- Nachverdichtung. Eine Bebauung auf der freien Wiese würde in Singen einem Grundsatz der Nachhaltigkeit nicht gerecht, da Singen in großem Masse über
Optionen zur Nachverdichtung verfügt.
Es ist nach wie vor wichtig, diese grundsätzliche Konzeption weiter zu verfolgen, um auf die gesellschaftliche Transformation, die in naher Zukunft vor uns liegt, entsprechend auch städtebaulich zu reagieren. Im Sommer 2019 wurden wir zu einer 2-tägigen Arbeitsgruppe nach Karlsruhe eingeladen, um hier unter dem Arbeitstitel „Socio City“ an zukunftsfähigen städtebaulichen Konzepten mit zu arbeiten, wie sich eine Stadtgesellschaft unter den Rahmenbedingungen von Digitalisierung und Automatisierung weiter entwickeln müsste, wenn wir innerhalb der nächsten 15 Jahre voraussichtlich zig Millionen Arbeitsplätze freisetzen werden, die durch die neuen Technologien nicht kompensiert werden können. Das Grundeinkommen muss intensiv diskutiert werden. Die Lösung muss ein neues Verständnis von Gemeinschaft sein und die Lösung kann nur im Miteinander liegen – also im bürgerschaftlichen Engagement. Politik wird derzeit als die Kunst des Machbaren verstanden, aber Politik nicht als Aufgabe begriffen. Die Politik ist leider raus aus der soziokulturellen Kompetenz.
Treffendes Grußwort von Winfried Kretschmann zur Werkstatt von Socio City
„Mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen muss Architektur immer Verbindungsarchitektur sein. Eine Architektur der Zuwendung, in der die Begegnung mit der Nachbarin oder dem Nachbarn kein bloßer Zufall ist, sondern auf dem Weg liegt.“
In diesem Sinne wünschen wir allen Beteiligten und Interessierten von Lebenswert
alles Gute für ein spannendes Jahr 2020
und sind selber gespannt, was sich noch entwickeln wird.
Singen, den 08.01.2020
Lebenswert i.V. Achim + Daniel Achatz, Michael Kolb
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Leider wurde die Bebauung aufgrund der Klimaanalyse abgelehnt. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt alternative Flächen in Singen für das Projekt LebensWert zu suchen.
Trotz ablehnenden Beschlusses bezüglich der Bebauung auf der Knöpfleswiese wird das Projekt an sich und damit verbundenen Ideen und Lösungsansätzen für das zukünftige und nachbarschaftliche Leben vom Gemeinderat weiter unterstützt.
Hier der Auszug aus dem Beschluss vom 26.02.2019:
In dieser Phase wurde auch reichlich über das Projekt “LebensWert- Wohnen und Arbeiten in Singen” im Südkurier berichtet
Hier die Links zu den einzelnen Artikel:
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Nach dem Erfolg beim Landeswettbewerb „Urbanes Quartier 2020“ fanden gemeinsam mit der Stadtverwaltung Singen die ersten Überlegungen zur Grundstücksfrage statt. Eine von Lebenswert im Jahre 2016 entwickelte städtebauliche Studie zum Quartier in präferierte Lage nahe dem Stadtzentrum auf der Offwiese, fand aus verschiedenen Gründen keinen Zuspruch.
Daraufhin wurden verschiedene Standorte in der Stadt in Augenschein genommen. Die Stadtverwaltung Singen schlug unter anderen einen Standort in der Nordstadt vor. Dieser ist den Singener unter dem Namen „ Knöpfleswies“ vertraut und befindet sich zwischen der Uhland- und Reichenaustrasse. Dabei handelt es sich um eine von allen Seiten erschlossene Fläche, die derzeit als Schrebergartensiedlung genutzt wird. Für diese Fläche erstellte Lebenswert in Abstimmung mit der Stadtplanung Singen eine neue Studie, unter den Aspekten des von allen Beteiligten verabschiedeten Regelwerks. Beide Studien finden Sie im Anhang.
Im Oktober 2018 fand dann eine Klausurtagung mit dem Gemeinderat statt, bei der unter anderem das Projekt inhaltlich und städtebaulich vorgestellt wurde. Im Nachgang wurde das Thema nochmals mit allen Fraktionen im Detail diskutiert. Über die Vergabe des Grundstücks an Lebenswert entscheidet nun der Gemeinderat. Wann es zu einer konkreten Abstimmung kommt, ist noch offen. Bisher verliefen alle Vorstellungen und Gespräche im nichtöffentlichen Raum. Deshalb konnten wir auch nichts Konkretes bis dato berichten. Inzwischen sind die Intentionen von Lebenswert auf diesem Gelände durch die Medien verbreitet und gibt uns die Möglichkeit über einen Zwischenstand unserer Bemühungen zu berichten.
Studie Knöpfleswies zum Download
Studie Offwiese zum Download
Und zählt mit weiteren 53 Kommunen zu den Preisträgern, die am 23. November 2017 im Neuen Schloss in Stuttgart geehrt wurden. Insgesamt wurde LebensWert mit einem Preis von 70 000 € dotiert.
Die Pressemitteilung der Stadt Singen finden Sie unter folgendem Link: Singen erhält Preis für Quartiersentwicklung
Mehr Informationen über die Preisverleihung finden Sie weiter hier: Ministerium für Soziales und Integration Baden- Württemberg
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Der 10. Mai 2017 diente der finalen Vorstellung und Verabschiedung des Regelwerks zum Singener Modells und der Konzeptvorstellung an Hand eines Planungsmodells.
Am 02. Mai 2017 thematisuerten Dr. Hansjörg Reichert (Reichert + Reichert Singen), Achim Achatz (Initiator) und Ralph J. Schiel (GWÖ Kreisverband Konstanz) Grundlegendes, wie die Bezahlbarkeit und die Standards in diesem Projekt, sowie Finanzierungs- und Gesellschaftsform.
Am 04. April wurden in Singen unter der Leitung von Markus Zipf die Themen Nachhaltigkeit, Ökologie und Umwelt besprochen, sowie Mobilität und Barrierefreiheit.
Der von Ute Seifried (Bürgermeisterin der Stadt Singen) und Reinhard Zedler (Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt) moderierte Workshop am 28. März beschäftigte sich überwiegend mit den Service- und Dienstleistungen, die im künftigen Quartier angeboten werden.
In diesem Workshop im März 2017 wurden Themen wie »Wohnen und Arbeiten« und die »Wohnformen« besprochen.
Moderiert wurde der Workshop von Sabine Wolf.
Für den zweiten Toolworkshop II am 8. Februar 2017 werden dann insgesamt 72 Einzeltools, unterteilt nach vier Themenkategorien mit jeweils 18 konkreten Vorschlägen, entwickelt. Diese umfassen thematisch die Bereiche Leben, Wohnen & Arbeiten (A), Infrastruktur & Freiraum (B), Dienstleistungen & Services (C) sowie Organisation, Kommunikation & Gemeinschaft (D). Darüber hinaus haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, eigene Ideen und Anliegen in Form sogenannter Jokertools in die Debatte einzubringen.
Um ein effektives Arbeiten in einer überschaubaren Gruppengröße zu gewährleisten, werden die TeilnehmerInnen zunächst in zwei gleichgroße Gruppen eingeteilt, die sich getrennt voneinander mit jeweils zwei Toolkategorien (A+B bzw. C+D) auseinandersetzen sollen. Dazu werden die Tools in den jeweiligen Arbeitsgruppen kurz erläutert, mit Erfahrungswerten und bewährten Praxisbeispielen unterlegt und anschließend in der Gruppe diskutiert. Danach sind die TeilenhmerInnen, wie in Workshop I, dazu aufgefordert, ihre persönlichen Präferenzen und Schwerpunktthemen durch die Bewertung der Einzeltools mit jeweils maximal 10 Klebepunkten pro Toolkategorie und maximal einen Punkt pro Tool zum Ausdruck zu bringen. Anschließend kommen beide Gruppen wieder im Plenum zusammen und je zwei Vertreter einer Gruppe stellen der jeweils anderen die Ergebnisse des Diskussions- und Abstimmungsprozesses vor. Anschließend werden diese Ergebnisse nochmals im Gesamtplenum diskutiert.
Organisation, Durchführung und Dokumentation der Veranstaltung erfolgte durch die BauWohnberatung Karlsruhe.
Ganzer Bericht zum Download (1,4 MB)